
Face-Fit Testing

Was ist Face Fit Testing?
Face Fit Testing ist ein Verfahren, das die Passform von Atemschutzmasken auf individuelle Gesichtsformen überprüft. Dabei werden spezielle Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Maske dicht am Gesicht anliegt und keine undichten Stellen vorhanden sind, durch die gefährliche Substanzen eindringen könnten.
In Deutschland wir in der DGUV 112-190 wird die Anpassungsüberprüfung beschrieben und empfohlen, welche gleichzusetzen ist mit dem Face Fit Testing.
Warum eine Anpassungsüberprüfung durchführen
Die Dichtsitzprüfung ist eine anerkannte Methode der Anpassungsüberprüfung und dient der individuellen Überprüfung der Passform. Es wird ermittelt, ob eine Maske auf dem Gesicht des Trägers richtig abdichten kann.
Dazu stehen mehrere Methoden zur Verfügung, die im Kapitel 5 der DGUV Regel 112-190 beschrieben und in der DIN ISO 16975-3:2022 standardisiert sind.Die DGUV Regel 112-190 weist deutlich darauf hin, dass wenn die vorgesehene dichtschließende Maske der Person nicht passt, das Atemschutzgerät keinen wirksamen Schutz bietet.

Quantitative (QNFT) Anpassungsüberprüfung

Mit der Anpassungsüberprüfung soll die Dichtlinie eines Atemanschlusses auf das vollständig dicht anliegenden am Gesicht der atemschutzgerättragenden Person überprüfen um den Teilnehmenden vor einer schadstoffbelasteten Atmosphäre erhöhten Schutz vor Stoffen mit hohem Gefährdungspotential, z. B. akut toxische (Kategorie 1 und 2) oder CMR-Stoffe zu schützen.
Bei der Anpassungsüberprüfung wird die Partikelzahl in der Umgebungsatmosphäre und in der aufgesetzten Maske gemessen. Durch das Verhältnis der Partikelzahl (außen zu innen) wird die individuelle Schutzwirkung des Atemanschlusses als Zahlenwert ermittelt, welcher auch als Fit-Faktor bezeichnet wird und die Eignung eines geprüft Atemanschlusses an das Gesicht einer atemschutzgerättragenden Person aufweist.
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